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05 | 02 | 2012
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Tag: YowieOrdering

Einiges hat sich angesammelt seit der letzten Kryptozoologie-Umschau. Die legendäre Schildkröte des vietnamesischen Hoan Kiem-Sees wurde aufgrund ihrer Verletzungen gefangen und befindet sich nun in einem "Sanatorium". Und Jeff Meldrum spekuliert über eine Bigfoot-Population von 500 bis 700 Individuen.Einige interessante Themen - auf die ein oder andere Art jedenfalls. Kommen wir ohne weitere Umschweife zu den Links:

Kryptozoologie

VIDEO: Footage reopens "Beast of Sedgemoor" debate MYSTERY MACAWS OF THE WEST INDIES. TARZAN MEETS THE MOKELE-MBEMBE. "Chupacabras" before Chupacabras; "Chupacabras" Continued; 250 US-Dollar für Nachweis historischer Chupacabra-Fälle; Manipulating the Monster; An Island of Monsters; Don't let science suck the life out of Chupacabra story; Beware the Elmendorf Beast! Need $250? Take Ben’s Chupa Challenge Kazakhstan to reintroduce Turan tiger Officially extinct, mountain lions still haunt the Adirondacks Charles Fort and Cryptozoology Three Kinds of Unicorns SEEKING THE LOST BIRDS OF PARADISE The saola: rushing to save the most 'spectacular zoological discovery' of the 20th Century Paranormal, UFOs, Cryptids and Unexplained Phenomena Searching for the Tasmanian tiger in PNG Titanic Turtles of Tele GOING WILD OVER THE WILD AMERICAN HOUND – YOUR ASSISTANCE IS REQUESTED! Conversations with Bigfoot: A Fictional Hoax? Are These The Remains Of A Chupacabra? “Extinct” South Island Kokako Photographed; Leads on rare sighting of kokako sought Mulilo, Supposedly an Unsightly Slugly Snake Meet the Cryptozoologist: Tony Healy What happened with that Sumerian 'sivathere' figurine after Colbert's paper of 1936? Well, a lot. Kallana reconnaissance Seeing what we want to see—including UFOs For many Russians, UFO and Bigfoot equally realistic Meet the Cryptozoologist: Matt Bille Congo Dragons And The Colossal Confusions Over The Colossal Beasts Grisly find as ‘big cat’ ?is caught ?on camera Mongolian Death Worm: Legendary Creepy-Crawly Desert Killer Are there big cats in Australia? Dr. Michael Collins publishes paper on ivory-billed woodpecker Cryptid vs Cryptoid

Jüngst berichtet uns der britische Kryptozoologe Dr. Karl P. N. Shuker über zwei indonesische Kryptide. Der erste Kryptid soll die Kleinen Sunda-Inseln Alor und Solor bewohnen. Laut der Orang Pendek-Forscherin Debby Martyr ist die mysteriöse Katze von der Größe einer gewöhnlichen Hauskatze unterscheidet sich aber deutlich von allen Katzen durch erkennbare knopfartiger Strukturen auf ihren Augenbrauen die kurzen, stämmigen Hörnern gleichen. Auf der Insel Rintja hingegen soll das "Veo" leben. Es wird durch die einheimischen Jäger und Augenzeugen als etwa drei Meter lang beschrieben mit großen, überlappenden Schuppen auf fast dem gesamten Körper aber mit Haaren auf dem Kopf, Kehle, Bauch, inneren Gliedmaßen und der Schwanzspitze. Der Kopf ist lönglich, die Füße bewehrt mit sehr großen Klauen die auch zur Verteidigung dienen. Das "Veo" soll die Tage in den Bergen verbringen, aber in der Nacht an die Küste kommen und sich dort von Termiten, Ameisen sowie von angeschwemmten Tieren ernähren. Shuker wirft angesichts der Beschreibung des "Veo" die Frage auf, ob es sich nicht um eine riesiges Schuppentier handeln könnte. Die rezenten Arten werden nicht so groß, aber prähistorische wie zum Beispiel Manis palaeojavanicus existierten auf Borneo.

Nach kladistischen Analysen von Seeungeheuersichtungen präsentiert Cameron McCormick mit etwas kryptozoologischer Kunst "leichtere Kost". Auch eine Art Kunst sind die Gipsfußabdrücke von Skulls Unlimited von denen uns Loren Coleman berichtet. Richard Muirhead erzählt weiter über irische Tiere in der Mythologie, tabitca wärmt zwei alte Nessie-Sichtungen von 2002 auf und berichtet gleich noch über einen kaspischen "Meermann" während zwei alte Yeti-Geschichten den Abschluss bilden. Geschichten über die Geschichte von Bigfoot erzählt Al Hodgson im Interview mit Steven Streufert. Und Craig Woolheater lässt Tim The Yowie-Man erzählen, warum Quatchie das falsche Maskottchen für olympische Höchstleistungen ist.

Two lesser known indonesian cryptids Marine Cryptid Art Skulls Unlimited’s Bigfoot Casts Mythology of Irish animals Part Two Happy birthday blog and a strange incident at Loch Ness 2002 The Caspian Sea Merman Yeti Tales from Climbers Interview with AL HODGSON, Bigfoot Elder, PART ONE Who’s Faster in a (Big)Foot Race?

Die Kladistik (von altgriechisch klados „Ast“, „Verästelung“) – ungenau auch oft mit phylogenetischer Systematik gleichgesetzt – ist eine Methode der biologischen Systematik. Die phylogenetische Systematik bezweckt, ein System der Organismen zu erstellen, das ausschließlich auf phylogenetischer Verwandtschaft basiert. Gruppen innerhalb eines solchen Systems müssen monophyletisch sein. Eine monophyletische Gruppe enthält alle Nachfahren einer Stammart sowie die Stammart selbst, jedoch keine Arten, die nicht Nachfahre dieser Stammart sind. Die Merkmalsausstattung der Stammart entspricht dem während der Analyse zu rekonstruierenden Grundmuster. Grundlage für die Erstellung monophyletischer Gruppen sind gemeinsame abgeleitete Merkmale, so genannte Synapomorphien. Das Grundmuster repräsentiert die Gesamtheit der nicht abgeleiteten Merkmale (Plesiomorphien) der Gruppen. Im Gegensatz zum idealistischen Bauplan, welcher die Gesamtheit aller Merkmale einer Gruppe in sich vereint, entspricht also der Grundplan einer Art, die real existiert haben könnte.

Das Ergebnis einer kladistischen Analyse ist eine Verwandtschaftshypothese, die als „Kladogramm“ (Hennig: „Argumentationsschema der phylogenetischen Systematik“) dargestellt wird. Anders als ein Stammbaum hat das Kladogramm nur terminale Taxa. Es impliziert damit also nicht die Entwicklung einer rezenten Form aus einer anderen. Knoten eines Kladogramms stellen die Stammart der beiden aus ihnen hervorgehenden Schwestergruppen dar, von denen sie sich durch die Autapomorphien der jeweiligen Schwestergruppen unterscheiden. [...]

Soweit erstmal die Einführung in die Kladistik von Wikipedia (Seite „Kladistik“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Januar 2010, 17:52 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kladistik&oldid=68870640 (Abgerufen: 20. Januar 2010, 17:51 UTC)). Cameron McCormick hat sich nun - angeregt durch das Paper von Paxton (2009) - an einer kryptozoologischen Kladistik am Beispiel von Heuvelmans Seeschlangen-Klasse "Many Finned" versucht.

"Weiße Mäuse sehen" steht heute umgangssprachlich dafür, dass man einer Person nachsagt, etwas zu sehen was tatsächlich nicht existiert. Ursprünglich geht dieses Phänomen laut Spiegel auf alkoholkranke Menschen zurück, denn eine alkoholkranke Person ist auf den regelmäßigen Konsum angewiesen damit keine Entzugssymptome auftreten. Zu diesem Entzugsdelirium können dabei unter anderem auch Halluzinationen gehören und so sieht nach Schätzung von Neurologen etwa jeder dritte Alkoholiker eben Tiere: meistens Insekten, Spinnen oder Schlangen, seltener auch rosa Elefanten oder blaue Hunde. In fünf von hundert Fällen sind es dann eben weiße Mäuse... Aber weg von Entzugserscheinungen und zurück zur breiter gefassten umgangssprachlichen Bedeutung, denn wir wollen natürlich mit unserem Vergleich keinesfalls irgend jemandem eine Alkoholerkrankung nachsagen!! Im übertragenen und weiteren Sinn gibt es nämlich auch in der Kryptozoologie "weiße Mäuse", wenn es in diesem Fall auch "Plesiosaurier" sind die scheinbar überall gesichtet werden. Die Spekulation bei einem Meeres- oder Binnensee-Kryptiden könnte es sich um überlebende (und mitunter sogar evolvierte) Plesiosaurier handeln ist bekannt und beliebt, nicht nur bei Kreationisten, die hierin gerne einen "Beweis" für die biblischen Geschichten bzw. gegen die Evolution(stheorien) sehen, sondern auch bei sehr vielen Kryptozoologen und anderen Leuten. Die Möglichkeit eines solchen Plesiosauriers wurde unter anderem für die Seeungeheuer Caddy, Champ, Gambo, Nahuelito, Nessie, Ogopogo oder auch für die angeschwemmten Meereskadaver von Querqueville, Girvan oder des Zuyio-Maru-Trawlers in Betracht gezogen. Ein regelrechter "Hot Spot" für die Meeresreptilien scheint Südamerika bzw. Patagonien zu sein, wenn man sich zum Beispiel den Blog von Austin Whittall durchliest...

Aber neben neuen Daten zu den "Plesiosauriern" von Lake Epuyen und der "Plesiosaurier"-Expedition von 1922 beschäftigt sich dieser auch mit Rehen, Wildschweinen und deren Bezug zu Seeungeheuern. Mike Dash berichtet aus dem Leben des Nessie-Beobachters Frank Searle, Oll Lewis berichtet aus dem leben von Mike Dash, Loren Coleman plaudert über fossile und rezente Zwergseekühe, Einsichten von William Gibbons zu Mokele-Mbembe und N’goubou und Neuigkeiten zum "Bigfoot-Massaker" am Bluff Creek. Dale Drinnion vergleicht fossile Hominiden und Yowies, David Kummer verlinkt ein Interview mit dem "Mann der den Skookum-Abdruck" fand, Dave Francazio will den Minhocao demystifizieren und Peter Ross fasst in einem Überblick die "seltsamsten Katzen" aus Großbritannien zusammen.

Plesiosaur at Lake Epuyen. The letter. The Patagonian Plesiosaur – Photographs. Deer, boars and Lake Monsters Frank Searle's lost second book 5 Questions on... Cryptozoology - Dr Mike Dash New Pygmy Sea Cow Discovered News On Mokele-Mbembe Research Bigfoot Massacre Mess Ends Decade Comparisons between fossil hominids and yowies The man who found the Skookum impression Demystifying the minhocao The strangest felines
Haare sind schon eine interessante Sache. Ganze boomende Berufs- und Industriezweige beschäftigen sich damit, verschiedenste Produktpaletten haben nur Haare als alleiniges Ziel. Ohne viel darüber nachzudenken, geben Menschen weltweit tagtäglich Unsummen für Haarpflegeprodukte, Pelzmäntel, Enthaarungscremes und Hundefrisöre aus- nicht zu vergessen die Unmengen an Wasser, das beim Shamponieren, Färben, Strähnchenlegen und was auch immer arglos weggespült wird.

Im Grunde sind Haare eigentlich nicht viel mehr als Hornfäden, wie Haut und die übrigen Hautanhangsgebilde wie Krallen, Hufe oder Hörner ektodermalen Ursprung. Haare sind, sieht man von einigen ausgestorbenen Pterosauriern ab, ein typisches Säugetiermerkmal. Wer also einen Haarstern kämmen oder bei einem Haarfrosch die Locken aufzeigen will, kommt nicht weit.

Nebst der wichtigen Funktion bei der Thermoregulation und dem Schutz vor Unwetter haben Haare, in der Gesamtheit beim Tier auch als Fell oder Pelz bekannt, noch viele weitere Funktionen, sei es Tarnung, Orientierungshilfe (z.B. in Form von Tasthaaren) oder Verteidigung, etwa in Form von Stacheln oder durch Vergrößerung der Körperumrisse („Katzenbuckel", Erdwolf).

Haare dienen als deutlich sichtbare „Visitenkarte", die Mitmenschen bzw. -tiere über Vitalität & Fertilität, Alter, Gesundheit, aktuelle Laune und sozialen Rang des Haarträgers informieren. Beim Menschen kommt der Art und Weise der Frisur zudem noch im sozialen Umgang eine nicht unerhebliche Rolle der Information über z.B. finanzielle Lage, Modebewusstsein oder sogar politische Gesinnung des Haarträgers zu.

Ganz besondere Bedeutung messen viele Menschen dem Ergrauen der Haare (was auf den altersbedingten Stopp der Melaninproduktion zurückzuführen ist) als Zeichen des Altwerdens zu-ein besonders misslicher Zustand in Zeiten überbordender Jugendkultur.

Ein einzelnes graues Haar stürzt manch einen in tiefste Depression und Todesfurcht, und welcher Mann betrachtet nicht bangen Blickes das Zurückweichen der Haarlinie als verhängnisvollen Anfang vom Ende?

Was aber hat dieser wunderliche Haar-Lobgesang mit der Kryptozoologie zu tun? Nun, welches augenscheinliche Merkmal unterscheidet all die Almas und Agogwe, die Batututs und Bigfoots, die Didis und Hibagons, die Yowies und die Yetis, kurz all die „Wilden Hominiden" so sehr von naturbegeisterten heimlichtuerischen Nudisten? Richtig - außer gewissen Unterschieden hinsichtlich Körper - und Schuhgröße ist es vor allem die im Vergleich zu den meisten modernen Menschen üppige Körperbehaarung. 2-5cm soll der Pelz der meisten Wildhominiden lang sein; im Nacken als „Vokuhila" gern etwas länger.

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Die Beschreibungen, beziehungsweise die Kombination aller Merkmale von "Gambo", wie Karl Shuker es nach dem Land seines Fundortes benannte, trennen es klar von jeglichem rezenten und auch ausgestorbenen, bekannten Wasserbewohnern.

Gambo