US-Forscher will ABCs und Beutelwölfe fotografieren

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US-Forscher will ABCs und Beutelwölfe fotografieren

Beitragvon Shielagh » 19.01.2005 17:38

Der unabhängige Forscher Michael Moss aus den USA hat jetzt im australischen Otways-Nationalpark eine sogenannte "Deer-Cam" aufgestellt. In der Gegend wurden schon des Öfteren rätselhafte Großkatzen beobachtet, und Moss hofft, mithilfe der selbstauslösenden Kamera Beweisfotos zu schießen.

Die Kamera registriert die Körperwärme eines vorbeistreifenden Tieres und wird so ausgelöst. Sie wurde vor etwa sechs Wochen im Birregurra-Areal des Nationalparks installiert. Bisher hat sie nur Rotwild und Wallabys fotografiert, doch Moss bleibt optimistisch.
"Im letzten März hat mich ein Farmer aus dieser Gegend kontaktiert, der einen schwarzen Panther bei seinem Grundstück gesehen haben will", so der Forscher. Versuche im vergangenen Jahr, dieses Tier mit einer Falle zu fangen, schlugen fehl, doch Moss will seine Kamera demnächst auch in der Nähe der Farm aufstellen. Er sieht keinen Grund, weshalb die Katze sich nicht ab und zu noch dort aufhalten sollte.

Moss plant auch, die Technik im Gebiet des Simpson-Kennedys Creek einzusetzen. Von dort sind Beutelwolfsichtungen bekannt. Da ihm nur eine Kamera zur Verfügung steht, sehen viele seine Arbeit als die Suche nach der Nadel im Heuhaufen an - doch Moss ist sich sicher: "Diese Geschöpfe sind definitiv hier."

Versuche, Beutelwölfe im tasmanischen Wald mithilfe von selbstauslösenden Kameras zu filmen, wurden bereits mehrfach angestellt - blieben bisher jedoch ohne Erfolg.

http://the.standard.net.au/articles/200 ... 77299.html
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Beitragvon Sven » 19.01.2005 18:34

Hi

oh mann... Um eine bekannte Tierart, wie den Amur-Tiger auf ein Bild zu bekommen, muss man schon ein paar dutzend Fotofallen aufstellen!
Mit mehr Kameras und vorausgesetzt, das es das Tier wirklich gibt, könnte er erfolg haben!

MfG Sven "Animal" :roll:
Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

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Beitragvon Zeitgeist » 22.02.2007 18:03

Möglich ist alles.

Erst neulich wurde doch eine neue Art fotografiert, die bestückt war mit einem langen orangenen Schwanz. Ich habe leider jegliche Informationen verloren.
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Beitragvon Kouprey » 22.02.2007 18:08

Art-siehe Rubrik "Kryptozoologie"...

Und nein-möglich ist eben nicht alles-siehe Bsp. der "Seekühe auf dem Mond"/ Pegasus etc.
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Beitragvon Thylacinus cynocephalus » 23.02.2007 11:12

Warum, möglich wäre es doch schon. Denn all diese Physikalischen und biologischen Regeln sind doch von uns. Es könnte also sehr wohl eine Landtierart mit sechs Gliedmaßen geben. Die Natur hält sich doch nicht an das, was wir sagen. Das ist auch besser so, denn sonst wäre die Erde längst ein dunkler und wenig einladender Ort!
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Beitragvon Cronos » 23.02.2007 12:12

@Thylacinus: Nein, Kouprey hat Recht, es ist bei weitem nicht alles möglich, beispielsweise die Sechsgliedrigkeit.
Die physikalischen und biologischen Regeln sind keineswegs von uns, sie sind omnipotent, nur haben wir sie zum großen Teil entdeckt. Die Gravitation hat auch schon lange vor Newton existiert und den Regeln befolgt, die Newton später entdeckte. Du begehst einen ganz massiven Fehler, wenn du denkst dass alles möglich ist. Lies dir in diesem Zusammenhang etwa mal "Gipfel des Unwahrscheinlichen" von Richard Dawkins durch.
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Beitragvon Zeitgeist » 23.02.2007 15:53

Du begehst einen ganz massiven Fehler, wenn du denkst dass alles möglich ist.


Wir denken da in zwei völlig verschiedene Richtungen. Deshalb scheint die Konversation auch so schwierig zu sein.
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Beitragvon Kouprey » 23.02.2007 16:23

@Zeitgeist: Offenbar geht hier alles gemäß Deiner Maxim in zwei Richtungen-fragt sich nur, welche die richtige ist...
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Beitragvon Zeitgeist » 23.02.2007 16:52

Tja, an diesen Fragen haben sich auch andere schon totphilosophiert.
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Beitragvon Kouprey » 23.02.2007 17:15

Tja, das ist ja das Schöne an der Kryptozoologie: viel Philosophieren ist hier nicht drin. Entweder man findet das jeweilige Tier in persona und kann dies auch unwiderlegbar beweisen oder man findet nichts, allenfalls eine logische & nachvollziehbare Erklärung für dessen Nonexistenz(z.B. Fehldeutung bereits bekannter Arten).
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Beitragvon Zeitgeist » 23.02.2007 17:40

Aber darüber philosophieren wo sich das Tier nun verbirgt, oder welchen Drang es verspürt, wie es nun aussehen mag, mit welchen Arten es verwandt sein könnte. All dies ist wahrscheinlich fehl am Platz, verstehe.

Du darfst nicht vergessen das der Weg zu einer Entdeckung viele philosophische Hürden mit sich bringt.
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Beitragvon Kouprey » 23.02.2007 17:55

Muss es nicht zwangsläufig; der Biologe, der auf einem Markt kürzlich die Laos-Felsenratte entdeckte, dürfte dabei wohl nicht allzu sehr in Platons Ideenlehre vertieft gewesen sein-ebensowenig wie Schomburgk bei seiner erfolgreichen Suche nach dem Zwergflußpferd Descartes' Erkenntnistheorie nachgehangen haben dürfte.
Zuletzt geändert von Kouprey am 24.02.2007 00:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Zeitgeist » 23.02.2007 20:16

Sicher gibt es Ausnahmen, aber im Zweifelsfalle geht es immer über eine Möglichkeit.

In den seltesten Fällen fällt ein unbekanntes Tier einem Menschen einfach vor die Füße^^
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Beitragvon Tobias » 23.02.2007 20:46

Hallo Zeitgeist,

ich kenne Leute, die neue Tierarten im Fernseher entdeckt haben, ich selbst habe unbekannte Tierarten in verschiedenen Museumssammlungen gesehen.

Da brauchts keine Philosophie dazu, sondern ein Beleg in einer entsprechenden Sammlung und eine wissenschaftliche Erstbeschreibung, die in einem anerkannten Journal veröffentlicht wird.

So besonders ist das nicht....

schöne Grüße

Tobias
"Je ungewöhnlicher eine Tatsache ist, die zu beweisen ist,
um so eindeutiger muss der Beweis sein, um akzeptiert zu werden."

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Beitragvon jersy » 23.02.2007 21:06

Tobias hat geschrieben:Hallo Zeitgeist,

ich kenne Leute, die neue Tierarten im Fernseher entdeckt haben, ich selbst habe unbekannte Tierarten in verschiedenen Museumssammlungen gesehen.


so verhält es sich auch bei einer waranart, gefunden in einer terrarienabteilung in d-land, ich glaube es war in berlin.
aber das nur mal am rande.
schön gruß
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Beitragvon Zeitgeist » 23.02.2007 21:26

Sicher ist das schön und gut, ich glaube auch das natürlich auch.

Es ist eben leichter Dinge aufzuzählen die passiert sind, oder Mutmasungen zu äußern.
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Beitragvon jersy » 23.02.2007 21:40

zeitgeist, dir will keiner was vorschreiben und keiner sagen, wie du zu denken oder zu glauben hast. doch hat wissenschaftliche vorgehensweise nichts mit deinen oder meinen oder irgendwelchen ansichten zu tun. da geht es einfach um prozedere, die einzuhalten sind um etwas (was auch immer) für die wissenschaft greifbar zu machen.
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Beitragvon Allosaurus » 23.01.2008 17:30

Also ich halte es für durchaus wahrscheinlich, das der Beutelwolf noch lebt. Wenn aber extrem selten, ich denke, er wird es nicht mehr lange aushalten (Genpool usw.) außer er ist darauf ausgerichtet.
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Beitragvon Kouprey » 23.01.2008 23:01

Allosaurus hat geschrieben:Also ich halte es für durchaus wahrscheinlich, das der Beutelwolf noch lebt. Wenn aber extrem selten, ich denke, er wird es nicht mehr lange aushalten (Genpool usw.) außer er ist darauf ausgerichtet.


??? Sorry, aber die "Beweislast" für Deine Deutung (u.a. hinsichtlich ausrichtbarem Genpool) ist etwas dürftig... :wink:
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Beitragvon Hillbilly » 25.01.2008 11:19

Kouprey, Allosaurus meint wahrscheinlich Folgendes:
Wenn es Thylacine noch geben sollte, sähe es wahrscheinlich düster für sie aus, weil sie schon durch die Weitergabe von rezessiven Merkmalen innerhalb einer inzüchtigen Population geschädigt seien. Es sei denn, Thylacine gehörten zu den Tieren, bei denen Inzucht keine gravierenden Schäden verursacht.
Man bedenke, dass alle Goldhamster von einem Nest abstammen, das mal gefunden wurde. Weshalb sollte es solche Ausnahmefälle nicht auch unter Beuteltieren geben?
Natürlich ist das hochspekulativ, da hier mindestens drei bis vier Konjunktive vorkommen:
Es KÖNNTE Beutelwölfe noch geben.
Sie HÄTTEN einen geringen Genpool.
Sie KÖNNTEN dadurch gefährdet sein, oder sie KÖNNTEN es auch nicht sein.
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Beitragvon Kouprey » 25.01.2008 11:25

@Hillbilly: Keine Sorge, ich weiß schon was er meint-doch hätte ich das lieber von ihn selber gehört bzw. gelesen.

Und was die von Dir erwähnten Konjuktive angeht:'s nach meinem Geschmack ein paar zuviel davon... :wink:
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Beitragvon Allosaurus » 25.01.2008 14:03

Ich als Palaeo-Freak habe keine anneigung gegen konjunktive.

Vorallen hier resultiert sich ein Konjunktiv aus dem anderen, und ich würde weiterhin sagen, dass es zu ungefäjr 80% wahrscheinliuchkeit den Beutelwolf noch gibt
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Beitragvon Kouprey » 25.01.2008 14:32

U weh, zwei Sachen, die ich hasse: Konjunktive als erstrebenswert betrachten & irgendwelche Prozentangaben aus dem Bauch heraus...brrr.

Sorry Allo, aber da stößt Du bei mir auf Granit. :roll:
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Beitragvon Allosaurus » 25.01.2008 18:47

Siehe Post aus Moa-Thread :)
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Beitragvon Hillbilly » 25.01.2008 19:04

Allosaurus, wie sage ich es dir jetzt, ohne dir zu nahe zu treten? "I want to believe" ist der falsche Ansatz.Ich hätte auch nichts gegen ein Einhorn das mir in den Garten sch...t, damit die Kartoffeln beser wachsen oder einen Drachen der ein paar missliebige Zeitgenossen verspeist, Säbelzahntiger und kleine graue Männchen, aber das muss schon alles Hand und Fuß haben.

Was man erwartet ist eine Sache, was man bekommt eine andere. Ich warte ja noch darauf, dass die Mokele Mbembe Jäger zwar dieses Tier nicht finden aber was bisher unbekanntes Flauschiges im Käfig mitbringen *ggg* Oder wenigstens eine neue interessante Seuche mitbringen.
Immer kritisch bleiben. Bei allem.

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