Nahuelito

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Nahuelito: Der patagonische Saurier

Nahuelito ist ein argentinisches Seemonster, dass im See Nahuel Huapi in Patagonien leben soll. Wie viele andere Seemonster ist auch dieses nach dem See benannt, in dem es angeblich lebt. Die argentinische Kreatur wird als riesige Schlange beschrieben, mit einem großen Buckel. Ähnlich dem eines Plesiosauriers. Was dem Wesen auch den Beinahmen “Der patagonische Plesosaurier” einbrachte.

Auf Fotos ist Nahuelito stets mit einem Schlangenkörper und riesigen Höcker zu sehen. Er wird als Reptil mit dem Hals eines Schwanes und dem Körper eines Krokodils beschrieben. Viele Kryptozoologen sehen in ihm eine Art Plesiosaurier. Er soll vier bis sechs Meter lang sein. Medien berichteten über den Kryptiden aus Patagonien ab 1922.

Verlässliche Berichte stammen jedoch erst aus den letzten Jahrzehnten des vergangen Jahrhunderts. Der Zoo in Buenos Aires versucht seit 1922 den Nachweis zu erbringen, dass in den Seen Patagoniens ein Plesiosaurier lebt. Ein Goldsucher informierte den Zoodirektor, der bereits des Öfteren Geschichten von einem unbekannten Tier gehört hatte, dass in einem namenlosen See in Patagonien eine seltsame Kreatur mit Schwanenhals gesichtet wurden sei. Der Zoodirektor schickte eine Expedition, die jedoch erflolglos blieb.

Trotz fehlender Beweise ist der kleine See, in dem das Wesen vermutet wird, heute als Lagune des Plesiosauriers bekannt. Auch, weil immer wieder Aufnahmen von dem Seewesen auftauchen. Statt des Wesens sind jedoch meist nur Wellen zu sehen, die vin Nahuelito verursacht worden sein sollen. Echte, verwertbare Bildaufnahmen gibt es keine.

Einem breiteren Publikum bekannt wurde das Wesen aufgrund der Untersuchungen eine Science Fiction Kanals, der im Fernsehen über das Seemonster berichtet. Dort wurde auch geäußert, dass eine Theorie zur Existenz Nahuelitos die sei, dass das Monster das Ergebnis eines aus dem Ruder gelaufenen nuklearen Experiments sei. Im Jahr 2006 erhielt eine Regionalzeitung zwei Fotografien, auf denen das Seewesen zu sehen sein sollte. Der Autor der Bilder schrieb in einer beiliegenden Nachricht, das was zu sehen sei, sei kein Baumstamm und keine Welle. Sondern der Beweis für die Existenz Nahuelitos. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass beide Fotos Fälschungen waren.