Yeren

Artikel teilen

Yeren: Der friedliche Affenmensch aus Chinas Bergwäldern

Der Yeren ist das chinesische Pendant zum nordamerikanischen Bigfoot. Es handelt sich bei dem Wesen um einen mysteriösen Primaten, der in der chinesischen Bergregion gesehen worden ist. Die meisten Sichtungen wurden in der Provinz Hubei gezählt.

Generell wird der Yeren als menschenähnlicher Affe beschrieben, der meist rot-braunes Haar hat. In seltenen Fällen wird von weißen Exemplaren berichtet, wobei es sich dabei um von Albinismus betroffene Arten oder ältere Exemplare handeln könnte. Das Wesen ist mindestens 1,80 Meter groß. In seltenen Fällen wird von über drei Metern großen Wesen berichtet. Trotz der in jedem Fall recht eindrucksvollen Statur sind alle Yeren friedliche Wesen und Menschen gegenüber äußerst reserviert.

Entsprechend vieler Aufzeichnungen wurden die Yeren bisher über 400-mal gesichtet. Die chinesische Regierung hat eine breit angelegte Suche initiiert, um die unbekannten Wesen ausfindig zu machen. Gefunden wurden bisher jedoch nur zahlreiche Fußabdrücke und Haarreste. Ähnlich wie bei Yeti und Sasquatch, einer anderen Bezeichnung für Bigfoot, konnte die Existenz der Spezies nie wissenschaftlich bestätigt werden.

Der Yeren hat anders als andere Affen eine dem Menschen ähnliche Kopfform. Jedoch mit einem eingefallenen Gesucht, hervorstehenden Lippen, großen Zähnen und eine Knollennase. Er ist deutlich kleiner als der amerikanische Bigfoot aber ebenso friedlich. Es wird berichtet, dass der Yeren bei Sichtungen durch Menschen diesen immer still und leise aus dem Weg geht. Trotz dieser generellen Gewaltfreiheit gab es 1980 den Bericht einer Frau, die behauptete von einem Yeren entführt und geschwängert worden zu sein. Der Nachwuchs starb noch bevor der Bericht veröffentlicht wurde. Jedoch konnten die Knochen des Verstorbenen analysiert werden. Die Untersuchen ergaben, dass die Knochen des Kindes der Frau sowohl menschliche Eigenschaften als auch solche von Affen aufwiesen.


Kryptozoologen halten eine Verbindung zwischen dem Pongid Gigantopithecus, einer ausgestorbenen Affenart, die ursprünglich in der Region des Yeren lebten, für möglich. Eine andere Theorie besagt, dass der Yeren eine weitere Bezeichnung für den gefährdeten Gibbon-Affen sein könnte. Weiterhin wird aber auch vermutet, dass es sich bei den menschenähnlichen Affen um eine neue Orang-Utan-Art handeln könnte. Die bodenbewohnend und zweibeinig auf dem asiatischen Festland statt auf Sumatra und Borneo heimisch sind.

Nicht auszuschließen ist jedoch auch die Theorie, dass die Yeren möglichweise wie Yeti und Bigfoot eng mit dem Menschen verwandt sind. Es könnte sich durchaus um eine Homini-Art wie Homo Erectus, Australophithecus Afarensis oder Homo Neanderthalensis handeln.