Merkwürdige Riesenstechinsekten in Deutschland

Kryptide, die nicht zur Hominologie oder Dracontologie gehören

Merkwürdige Riesenstechinsekten in Deutschland

Beitragvon Hillbilly » 09.07.2006 10:16

Guten Morgen, allerseits!

Als ich letztes Jahr einen Lehrgang in NRW nahe Osnabrück besuchte, fielen mir einige merkwürdige Insekten unangenehm auf. Sie hatten den Körper einer Mücke, waren aber etwa so lang wie ein kleiner Finger, von kleinen Händen ausgegangen, also ca. 4 - 5 cm, waren schwarz-gelb gestreift und etwas träger als andere Mücken. Ich hab sowas noch nie gesehen. Anatomisch sahen sie aus, wie ein aufgeblähte normale Mücke oder ein Moskito, aber die Zeichnung war sehr ungewöhnlich. Inzwischen haben sich die Viecher bis nach Niedersachsen (Hannover und niedersächsische Mittelgebirge) ausgebreitet. Ich hab aufgegeben, die Viecher im Netz zu suchen. Anscheinend ist das was völlig Unbekanntes.
Die Tiere leben auf feuchten Wiesen, in der Nähe von sumpfigen Teichen auf dem Lande, wo es auch Großtierhaltung gibt.
Was nichts bedeuten muss, aber kann: In der gleichen Zeit, wie ich die Fortbildung machte, sind auf einer nahen Weide mehrere Pferde praktisch über Nacht verreckt. Es muss nichts mit diesen Stechinsekten zu tun haben, kann aber vielleicht.

Weiß einer, was das für Tiere sind? Es sind auf gar keinen Fall Wespen, Bienen, Hornissen, Sandwespen, Hummeln oder normale Bremsen. Die gab es dort nämlich auch. Ebenso "gestreifte Fliegen", die vortäuschten was anderes zu sein.

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Beitragvon jersy » 09.07.2006 13:35

hallo hillbilly,
hast du mal ein photo gemacht? das könnte helfen die tiere zu identifizieren.
schön gruß
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Kryptische Riesenstechinsekten

Beitragvon Hillbilly » 09.07.2006 17:08

Hi, Jersy!

Leider nicht! Wie gesagt, stell dir ein fingerlanges Moskito vor, bzw. fünf cm lang (hab sehr kleine zierliche Finger für einen Mann und muss bei Handschuhen immer "Junior"-Größe tragen) , gestreift in Schwarz und Gelb. Ich hab selbst ziemlich dämlich geschaut, da ich glaube, fast alles an Stechviechern zu kennen (diese Tiere LIEBEN mich und mein Blut, was aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht)

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Beitragvon Quagga » 10.07.2006 22:39

Meinst du am Ende Schnaken?
Das sind, wenn man will, Riesenmücken, die aber beileibe nicht stechen, auch wenn Stechmücken mancherorts gern Schnaken genannt werden...

Grüße, Andreas
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Beitragvon Hillbilly » 10.07.2006 23:04

Hallo, Quagga!

Nein. Absolut und überhaupt defintiv nein!
Schnaken kenne ich (es gibt verschiedene Tiere, die in verschiedenen Gegenden Deutschlands so bezeichnet werden) und ich meine weder die großen "Mosquitos", die schwarz sind, wie die Seele eines Politikers und wirklich höllisch stechen, noch Pseudomücken, die nicht stechen.

Was ich meine, sind getigerte, also nochmals zum Nachlesen SCHWARZ UND GELB GESTREIFTE Riesenviecher, die den Körper einer Mücke haben, aber eben so bis 4 oder 5 cm lang werden und die definitiv stechen. Sonst hätte ich sie nicht erschlagen.
nochmal erklärt: Stell dir eine normale Mücke vor, wie man sie halt kennt. Dann pumpst du sie in Gedanken auf die Größe auf, die ich erklärt habe und streichst den Körper regelmäßig in gelb und schwarz. Dann hast du siese Monstrosität.

Dazu meine fragen: 1. Ist das was Einheimisches, vielleicht Zurückgedrängtes, was sich wieder ausbreitet?
2. Sind das bekannte Exoten?
3. Sind es vielleicht Insektenmutanten aus Tschernobyl oder eine andere neue Spezies?
4. Sind sie völlig unbekannt?

Wie gesagt, die Viecher waren etwas träger als ihre Verwandten, also leichter zu erschlagen. der Körperbau war aber 100% Mücke, wenn auch riesig.
Ich hab an dem Ort, nämlich Westerbeck bei Westerkappeln (NRW) auch handgroße Libellen gesehen. Ich war fasziniert, dass die SO groß werden können. Vielleicht als Hinweis nützlich: Das seminarhaus war, wie sich herausstellte, mit Chemie verseucht, und alle die dort gearbeitet haben, mussten zumindest zeitweilig in ärztliche behandlung und sich auf Schadstoffe testen lassen, teilweise mit grauenhaften Ergebnissen. Diese Viecher können also auch eine Mutation sein, glaub ich aber eigentlich nicht, da sie auch in Niedersachsen zeitgleich auftauchten.

Ich will hier auch nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen, aber ich wüsst halt gern, was das für Kreaturen sind.

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Beitragvon tollstoi » 11.07.2006 11:32

ich hoffe, du willst uns hier nicht vergackeiern. falls diese "riesen" mücken wirklich in nrw/niedersachsen ihr unwesen treiben, müssten die ja langsam mal den menschen aufgefallen sein. dem ist anscheinend nicht so.
du schreibst vom "zeitgleichen auftreten in niedersachsen". von wem hast du denn diese infos? gibts schon zeitungsberichte, oder was?

falls du mal wieder im land der "riesen mücken" unterwegs sein solltest,
mach doch bitte fotos.

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Beitragvon Hillbilly » 11.07.2006 13:22

Hallo, Tollstoi!

Meine Güte, ist das denn so schwer zu verstehen? Gut, i8ch schalt jetzt mal einen Gang runter.

Glaub es, oder lass es: Ich hab die Viecher nicht fotoigrafiert. Möchtest du eine eidesstattliche Versicherung? Diese Viecher wurden dort im seminarzentrum von etwa 25 Leuten nicht nur beobachtet, sondern hautnah erlebt, wie das eben mit Mücken und anderem Stechzeug so ist.
Die Info, dass diese Viecher sich auch in Hannover rumtreiben, habe ich von einer guten Freundin, die dort wohnt. hier im Deisterland habe ich bisher nur zwei davon gesehen.
Ich weiß nicht, warum du automatisch anzunehmen scheinst, ich wolle verarschen. Wenn andere etwas zum Chupacabras oder zum Yeti oder Marozi oder sonstwas fragen, wird sachlich darauf eingegangen, obwohl da Fotos auch Mangelware sind, aber ich berichte hier über ein merkwürdiges Stechinsekt und soll gleich der Lügner sein - dankeschön.

Nochmal: Nein, ich habe kein Foto. Und über irgendwelche Stechviecher wird auch kaum in der Presse berichtet, höchstens über Mückenplagen und Zecken alljährlich. Und die kenne ich wirklich zur Genüge. Ich hab jedenfalls noch keine berichte darüber gefunden. Was nichts heißen muss.
Mein Fotoapparat war so alt, (Agfa Pocket) dass es keine Filme dafür mehr gab und einen neuen kann ich mir nicht leisten und würde ihn auch wahrscheinlich nicht dauernd mit mir herumtragen. "Warte mal mit dem Stechen, bis ich die richtige Blende gefunden habe."
Leider kann ich weder "Trophäen" noch sonstwas vorweisen.
Es hätte aber doch durchaus sein können, dass diese Viecher einheimisch sind oder es sie ursprünglich in Nachbarländern gab und ich sie nicht kannte. Grrr!

Für Veralberungen ist mir echt meine Zeit zu schade. Ich wüsste nur gern, ob jemand diese Insekten kennt. Ist das zuviel verlangt oder unredlich?

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Beitragvon jersy » 11.07.2006 13:58

Hillbilly hat geschrieben:Hallo, Tollstoi!

Meine Güte, ist das denn so schwer zu verstehen? Gut, i8ch schalt jetzt mal einen Gang runter.


Hillbilly


scheint dir nicht gelungen zu sein, wenn ich mir den rest deines postes durchlese.

du schreibst da weiter oben was von tschernobyl und chemikalien in einem seminarhaus, welches "grauenhafte" chemikalienbelastungen aufzeigt.
darunter kann man sich viel vorstellen, nur bringt uns das nichts, da hier die wenigsten dieses seminarhaus kennen, noch verwundern hier die meisten "handgroße libellen"-die gibts überall. kein mensch hat dich hier im übrigen einen lügner genannt. eigendlich sollte unsere zeit auch zu schade sein, solche stinkigen posts zu beantworten. soviel dazu!

zu den mücken:
könntest du dieses tier gesehen haben?
tigermücke
im übrigen würde ein photo trotzdem machbar sein, wenn soviele leute diese insekten gesehen haben, und diese tiere so groß sind, wird sich sicherlich jemand mit einem einigermaßen brauchbaren photohandy finden.
oder jemand mit einer normale digicam mit automatikblende.

Hillbilly hat geschrieben:Ich hab die Viecher nicht fotoigrafiert. Möchtest du eine eidesstattliche Versicherung? Diese Viecher wurden dort im seminarzentrum von etwa 25 Leuten nicht nur beobachtet, sondern hautnah erlebt, wie das eben mit Mücken und anderem Stechzeug so ist.
Die Info, dass diese Viecher sich auch in Hannover rumtreiben, habe ich von einer guten Freundin, die dort wohnt. hier im Deisterland habe ich bisher nur zwei davon gesehen.


also, ich gehe nun mal davon aus, daß das siminarzentrum das vorher erwähnte seminarhaus ist. und da drängt sich eine frage auf:
haben diese zwei mücken dort 25 menschen angegriffen ( stichwort hautnah erlebt) oder haben dort 25 menschen diese 2 mücken gesehen und/oder beides?
wenn mir jemand erzählt, daß zwei mücken 25 leute regelrecht angreifen, liegt der verdacht bei mir nahe, das da was nicht stimmen kann.
oder es waren mehr als zwei mücken und deine aussage:
Hillbilly hat geschrieben:...hier im Deisterland habe ich bisher nur zwei davon gesehen.

ist einfach unrichtig.

ich denke aber, ihr habt in der tat schnaken gesehen, und zwar die nicht so häufig vorkommenden krähenschnaken oder aber vertreter der kammschnaken.

wikipedia dazu:
wikipedia hat geschrieben:Die Schnaken besitzen trotz ihrer Größe einen sehr schlanken Körper und schmale Flügel. Der Körper ist meistens grau bis braun, bei einigen Gattungen auch gelb gezeichnet (Krähenschnaken (Nephrotoma)) oder schwarz-gelb beziehungsweise schwarz-rot (Kammschnaken (Ctenophora)

die user in diesem forum wollen dir helfen die tiere zu identifizieren, nur musst du genauere angaben machen und am besten auch einen anderen ton anschlagen.
in diesem sinne auf eine bessere kommunikation
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Beitragvon Hillbilly » 11.07.2006 15:21

Hi, Jersy!

Also:

Gut, kann sein, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe:
1. Im Seminarhaus in NRW können 25 Leute bezeugen, die dort waren, dass es diese Tiere gibt, von denen auch sie gestochen wurden. Es waren natürlich NICHT 2 Tiere, die 25 Leute angriffen, das habe ich auch nirgends geschrieben. Es gab dort viele Tiere dieser Art, die aber eher einzeln herumflogen, was ich seltsam fand, da ich von Mücken (ich glaube immer noch, dass es eine Mückenart war) Schwarmverhalten kenne und gewohnt bin. Die genaue Zahl der dort in Westerbeck vorhandenen unbekannten Stechtiere zu schätzen, ist mir nicht möglich. Es wurde jedoch fast jeder mal davon gestochen oder hatte so ein Tier auf sich sitzen. Es gab dort aber mindestens zwei Bremsenarten, sowie auch Stechmücken und Stechfliegen und zwar in großer Zahl. Das Haus lag an einem großen Teich.
2. Hier im Niedersächsischen habe ich selbst bisher nur zwei Exemplare gefunden. eins war schon ziemlich zerfleddert, und das andere habe ich selbst zermatscht, um hinterher festzustellen, was es war. Nein, ich habe es nicht konserviert, es war zuwenig davon übrig und außerdem habe ich gerade im Garten gearbeitet und andere Prioritäten gehabt. In größerer Zahl im Sinne von "mehr als einmal gesehen und bemerkt" wurden diese unbekannten Stechtiere auch von meiner Bekannten.

3. Die chemische Verseuchung des Hauses war nur eine Randgeschichte und ich werde jetzt keine Blutwerte von mir reinstellen, die das beweisen. Da solche sehr großen Libellen, mir sind nur kleine, etwa fingerlange Exemplare bisher bekannt gewesen - danke für die Aufklärung - also normal sind, schließe ich somit eine Mutation der Stechtiere durch Gifte in dem Haus aus. Es war auch nur eine Vermutung, die unter "ferner liefen" als Ansatz für eine Erklärung bei mir fiel.
Das mit Tschernobyl, da kam ich drauf, weil ich mal einen Bericht über mutierte Spitzmäuse gelesen hatte, die dort gefunden wurden. Nein, die Quelle habe ich nicht mehr.
Soviel ich weiß, gibt es immer wieder Wanderungsbewegungen bei Tieren und auch bei Insekten und soviel ich weiß kann Radioaktivität mutagen wirken.
Ich glaube aber eher, dass diese Stechtiere entweder eine normale endemische Art sind, die ich nur nicht kenne, oder eine eingewanderte Art, ob nun mutiert oder nicht, sei dahingestellt, ich wollte nur nichts ausschließen.
Dass ich so gereizt reagierte, lag halt an der Art, wie Tollstoi fragte. Sorry.
Komisch, hab e4ben schonmal versucht, das Ding abzuschicken, und da war es weg. Diese Kammschnaken könnten es sein, wenn die Größe hinkommt und die Viecher stechen. Ich müsste ein Bild davon haben. Danke für die Hilfe.
Ist vielleicht ein Hobby-Entomologe unter euch?

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Beitragvon jersy » 11.07.2006 16:29

hallo hillbilly.
endemisch kann die art schonmal nicht sein, da sie in zwei bundesländern auftritt-
in nrw und in niedersachsen.
ich bin schon eine ganze weile am suchen nach bildern der kam,-bzw krähenschnaken und bin bisher noch nicht fündig geworden.
auch geben meine bücher leider nichts brauchbares dazu her. aber mit ein wenig geduld wird sicherlich ein user fündig.
schön gruß
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Beitragvon Hillbilly » 11.07.2006 16:52

Hallo, Jersy!

Ich hab mit www.alltheweb.com auf Anhieb ein Foto einer Krähenschnake gefunden:
http://www.rutkies.de/schnaken/Nephrotoma terminalis - Kraehenschnake w02.html
sowie ein Foto einer Kammschnake:
http://www.wespenschutz.com/Bildergaler ... ammschnake 1.JPG
Bei der Krähenschnake stimmt der Körperbau, aber nicht die Zeichnung. Das Tier war gelb und schwarz gemustert, wie eine wespe. Nur dass die Streifen dichter aneinanderlagen bzw. die Streifen viel dünner waren.
Bei der Kammschnake stimmt der keulenförmige Hinterleib nicht und auch die Farbe ist völlig falsch. Die Tiere, die cih sah und fühlte - autsch - waren durchgehend gemustert. Die Form der Krähenschnake kommt, wie gesagt, hin, aber die Zeichnung nicht. Eine Kammschnake kann es nicht sein.
Was mich auch verwirrt, ist dieses Zitat aus dem Netz: "Die Schnaken leben von verschiedenen offen liegenden Säften wie Wasser und freiliegendem Nektar andere Nahrung können sie durch ihre Mundwerkzeuge nicht aufnehmen. Sie können auch nicht stechen obwohl sich dieser Mythos aufgrund ihrer Größe immer weiter im Gedächtnis hält." Quelle: http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Schnake.html

Dann war es wohl doch keine Schnake. Und ich bin so schlau, wie zuvor. Dennoch vielen Dank wegen deiner Mühe. Jetzt weiß ich zumindest, welche ähnlich aussehenden Tiere ich ausklammern kann. Und ich bin weiterhin mir ziemlich sicher, dass es eine Mückenart war, von der rabiaten Sorte. Nur welche?

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Beitragvon Marozi » 11.07.2006 20:03

Sollte keiner einen Lösungsvorschlag mehr haben, biete ich mal einfach den Link zur Seite des Vereins zur Naturwissenschaftlichen Heimatforschung zu Hamburg e.V. Diese betreiben die Webseite Entomologie sowohl mit Forum als auch Kontaktadressen zu diversen entomologischen Vereinigungen usw.
"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Leopardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower
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Beitragvon Hillbilly » 11.07.2006 20:55

Guten Abend, Marozi!

Das wäre wirklich eine sehr gute Idee. wenn die auch nicht wissen, was es sein kann, komme ich wieder. Ich danke dir schon mal im voraus recht fein für die Links. Im WWW suche ich mich sonst tot und werde immer frustrierter. nun ja, Entomologie ist auch ein Fach für sich. Wäre es ein Säugetier gewesen, hätte ich schnell die Lösung gehabt, mit denen kenn ich mich aus, aber bei Insekten...
Jedenfalls nehme ich deinen Vorschlag dankend an.

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Beitragvon Psycho » 17.07.2006 00:37

Habe von so einem tier noch nie gehört, aber das erste, was mir in den Sinn kam, ist eine Libelle. Die können zwar nicht stechen, aber soweit ich weiß ganz schön bös beißen. Es gibt verschiedene Arten von Libellen, die sehen nicht alle gleihc wie eine gewöhnliche Teichlibelle aus.
Sry dass ich nicht weiterhelfen kann.
Psy
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Beitragvon noisi » 29.07.2006 19:29

Hi !

Libellen beißen nicht.
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Beitragvon Psycho » 30.07.2006 14:57

"Da Libellen beißen können, wenn man sie ergreift, sind sie auch unter volkstümlichen Namen wie Teufelsnadel bekannt."

Quelle: Encarta
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Beitragvon noisi » 30.07.2006 15:12

Falls sie doch beißen sollten ... auf Menschen los gehen werden sie ja wohl trotzdem nicht, oder ? ;)
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Beitragvon Psycho » 30.07.2006 15:40

Weiß ich nicht *g* War ja nur mein erster Gedanke :)
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Beitragvon Joshi » 31.07.2006 09:15

Hi Leute,

könnten diese Viecher nicht Dolchwespen ( Scolia ) gewesen sein ?
Dolchwespen sind in der Tat schwarz - gelb gestreift und werden 4cm groß. Der größte europäische Vertreter dieser Art, die Gartendolchwespe
( Scolia hirta ) wird sogar noch größer und kann eine Flügelspannweite
von 10 cm erreichen. :lol: Außerdem bewegen Dolchwespen sich ziemlich schwerfällig fort.

www.evasion.it/imenotteri/Scolia_hirta00.jpg

Joshi :D
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Beitragvon Hillbilly » 09.08.2006 17:45

Hallo, Joshi!

Nein, eine Dolchwespe ist es nicht. Wegen der Libellen: Zumindest die Larven können unangenehm zwicken. Das hab ich erfahren müssen, als ich einen Teich von Entenflott und Seerosen gesäubert habe.

Wegen des Links: Sorry, der war für mich auf dem Monitor nicht als solcher erkennbar, werde mich aber jetzt mit den Leuten in Verbindung setzen, hatte die letzte Zeit irre viel um die Ohren, da ist mir das Gesumseltier da völlig untergegangen.
Nochmal Beschreibung: MÜCKENKÖRPER! Nicht Wespenkörper. Sehr schmaler Körper, sehr lange Beine, wie gesagt, es sah aus, wie eine sehr große Mücke oder Mosquito, nur dass der sehr dünne Körper, etwa so dick wie eine Kugelschreibermine, gestreift war. Meist fünf bis sechs gelbe Streifen auf schwarzem Grund. In etwa so wie manche Kettennattern.
Das Tier hatte keinen erkennbaren Stachel oder sowas. Schwerfällig stimmt, aber auf keinen Fall mit soviel Gesumme wie eine Wespe. Die Viecher schienen nicht zu summen, oder zumindest nicht in dem Moment, bevor sie breitgeschlagen wurden. Suchten die Nähe von Menschen. Tagaktiv, Einzelgänger. Kein Schwarm. Absolut "unlibellisch".
Vielleicht helfen mir die Entomologen ja weiter. Oder hat noch einer Vorschläge?

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Beitragvon noisi » 09.08.2006 18:33

Hallo !

Ich habe heute ein Bild gefunden das zumindest auf Deine Beschreibung zu passen scheint, ich stell' das Bild ein.

http://minks-lang.de/alex_bilder/ex.muecke.jpg

Ich habe allerdings keine Ahnung wie das Tier heißt oder wie groß es sein könnte, aber wenigstens sieht es mückenartig aus und ist gelbschwarz gestreift.
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Fast identisch!

Beitragvon Hillbilly » 09.08.2006 18:48

Hallo, Noisi!

Wenn das Vieh bis ganz hinten gestreift wäre, dann wär es das richtige. Vielleicht ist das auch nur eine Farbabwandlung. Endlich komme ich der Sache näher. Lieben herzlichen Dank!

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Beitragvon noisi » 09.08.2006 20:24

@ Hillbilly

Danke für Deine e-mail :wink:

Ich sag' Dir dann bescheid was ich noch rausgefunden habe, okay ?!

Vielleicht weiß ich ja morgen schon mehr, mal sehen.
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Beitragvon Hoatzin » 10.08.2006 07:40

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Beitragvon noisi » 10.08.2006 17:55

Hallo !

Also das gelb-schwarz gestreifte Mückenfoto wurde in Eppertshausen im Landkreis Darmstadt aufgenommen.

Mehr konnte ich nicht herausfinden.
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